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Vegan Kochen über offenem Feuer mit der Meisterin zum Mondneujahr

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Frohes Neues Jahr, Kinder. […] Ihr müsst euren Topf und eure Pfanne nicht direkt in die Mitte des großen Feuerrings stellen. […] Seht ihr, ihr könnt so kochen. Man kann darauf alles kochen, mit nur wenigen kleinen Ästen, die vom Baum gefallen sind. […] Ich saß während so gekocht wurde immer im Hof unseres Hauses und wartete – wartete lechzend darauf, dass der Kuchen fertig wurde. Dadurch konnten wir ihn schon an Silvester – kaum dass er gar war – essen und in den nächsten drei, vier Tagen auch noch. […] Bitte bleiben Sie bei uns, um mehr darüber darüber zu erfahren, welche Speisen die Meisterin als Kind zum Mondneujahr gerne aß, wie man schnell ein Feuer zum Kochen entfacht, wie man sich mit Kohle im Freien warm hält usw.

Unsere hochgeschätzte Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) nahm sich trotz ihres vollen Terminkalenders die Zeit, den reizenden Kindern dieser Welt liebevolle Neujahrsgrüße zu senden. Die Meisterin erinnerte sie auch freundlich daran, wie sie sich beim Kochen am offenen Feuer im Freien schützen können.

Dies wurde vor dem Mondneujahr spontan aufgenommen, als es mir gerade einfiel. Man weiß ja nie, ob ich es rechtzeitig zu Neujahr schaffe. Schaut, wir brauchen keine großen oder viele Holzscheite, um ein Feuer zu machen. Aber ihr braucht etwas, zum Anzünden. Ich meine, einen Feueranzünder oder alte Zeitungen, einen Karton, solche Sachen. Ihr braucht auch nicht viel Platz, um ein Feuer zu machen. Schaut, wenn das Feuer so brennt, könnt ihr den Topf auf die eine Seite stellen und den Teekessel oder einen anderen Topf auf die andere. Dann könnt ihr dort kochen. Es kocht sehr schnell. Ich habe nur symbolisch ein paar Gemüsesorten und Tomaten hineingetan. Aber man kann damit alles kochen. Und man braucht nicht viel Holz. So macht man es. Leider hat es in meiner Gegend in den letzten Tagen geregnet und geschneit. Deshalb qualmt es ein bisschen. Aber es brennt, weil das Holz auf eine gewisse Weise angeordnet ist.

Ich habe ja schon oft über dieses V-förmige Loch gesprochen, hatte aber damals kein Werkzeug, um eines zu graben. Jetzt haben eure Brüder und Schwestern hier ein ziemlich großes, ein riesiges Feuer gemacht. So kann man leichter kochen. Euer Topf und eure Pfanne werden nicht zu heiß. Und ihr müsst euren Topf und eure Pfanne nicht direkt in die Mitte des großen Feuerrings stellen. Denn diese V-Form ist sehr klein. Ihr seht es ja – kleiner als der Boden des Wasserkessels, kleiner als dieser Topf. Es sind wohl etwa 25 Zentimeter oder auch etwas mehr oder weniger. Ein bisschen größer, wenn ihr wollt, aber das sollte schon genügen. Seht ihr, ihr könnt so kochen. Man kann darauf alles kochen, mit nur wenigen kleinen Ästen, die vom Baum gefallen sind. Sie sind trocken. Sie sind getrocknet. Ich hatte sie abgedeckt. So sind sie zumindest nicht durchnässt, nur etwas feucht. Sie können trotzdem brennen, weil das Holz schräg nach unten in den Boden des V geschichtet ist. In dieser Position brennt das Holz sehr leicht – leichter als wenn es flach auf ebenem Boden liegt. Und so kocht man gefahrlos, da die Funken nicht überall hinstieben.

Und wenn ihr ein paar Holzstäbe drumherum steckt und ein Stück Segeltuch um euer Feuer spannt, dann dringt kein Wind ein und bläst die Funken nirgendwohin, sie bleiben hier in der Feuerstelle. Seht ihr, wie wenig Holz das ist? Und es brennt so schnell und das Essen kocht sehr schnell, weil das Feuer in der kleinen Mulde eingedämmt wird und bedeckt ist; es ist wärmer als auf einer flachen Oberfläche. Es ist immer noch viel Feuer darunter, nur von ein paar kleinen Zweigen. Ihr könnt es sehr gut sehen. Ich bin froh, dass ich etwas habe, um das Loch in den Boden zu graben. Und mit einer kleinen Plastikplane drumherum verhindere ich, dass der Wind hinweht und kleine Holzsteilchen herumfliegen, außer hier drin. Es ist gefahrlos, sehr sicher. Man kann einen größeren Topf nehmen und so das Feuer stärker bedecken, aber es brennt trotzdem weiter. Und man kann hier lange sitzen bleiben.

In Âu Lạc (Vietnam) gruben die Aulacesen (Vietnamesen ) auf dem Land vor Tết (dem Mondneujahr) eine große V-förmige Vertiefung in den Boden, stellten einen großen Wok darauf und kochten die ganze Nacht ohne Unterbrechung auf dem Holzfeuer. Wir Kinder saßen gerne um den Wok herum, um uns zu wärmen und den Erwachsenen zuzuhören, die uns Märchen erzählten. Ich erzähle euch jetzt ein Märchen, eine Geschichte über die zwei speziellen Kuchen, die einzig für die Eltern bestimmt sind.

Es ist eine schöne Geschichte, die Geschichte über Bánh Chưng und Bánh Dày. In Âu Lạc (Vietnam) haben wir die zwei Kuchen namens Bánh Chưng und Bánh Dày und sind etwas ganz Besonderes, weil sie die tiefe Dankbarkeit der Kinder gegenüber ihren Eltern zum Ausdruck bringen. Bánh Chưng ist eher quadratisch. Bánh Chưng kochen wir in einem großen Wok, das sagte ich schon. Und der andere ist Bánh Dày. Er wird mit einem Bananenblatt darunter gedämpft, ist weiß und hat die Form einer Halbkugel. Der symbolisiert die Mutter, und der quadratische Bánh Chưng, in Grün eingewickelt, repräsentiert die Erde, die Vegetation auf der Erde. Und das ist in Âu Lạc (Vietnam) das Symbol für den Vater. Und der halbrunde Kuchen, der weiße runde Kuchen, ist ein Symbol für die Mutter. Es bedeutet, dass die Verdienste von Vater und Mutter, die Art und Weise, wie sie ihre Kinder bedingungslos erziehen und lieben, so groß sind wie die Erde, die uns so viele Dinge zum Überleben schenkt. Und der Bánh Dày steht für die Liebe der Mutter, die so groß ist wie der Himmel. Vor Galileo glaubten wir überall auf der Welt nur, dass die Erde quadratisch und der Himmel halbrund ist, dass die Leere des Halbkreises der Himmel ist, der den oberen Teil der Erde bedeckt. Die Eltern sind daher für alle Kinder auf der Erde die Größten, und wir können ihre Liebe und ihre Opfer für uns niemals ermessen.

Das stammt aus dem Märchen. Es gab vor langer, langer Zeit, als die Aulacesen (Vietnamesen) gerade anfingen, ihr Land zu gründen, einmal ein Märchen. Ihr Land war kleiner als heute. Es lag weit im Norden, nahe der chinesischen Grenze. Und einmal, als der sechste König von Hùng, Seine Majestät Hùng Huy Vương, der aber Long Tiên Lang hieß, bevor er König wurde … Der König wollte seine Kinder auf die Probe stellen, um zu wissen, welches von ihnen erhabener und erleuchteter war und im Herzen oder zumindest im Ausdruck seinen Kindespflichten besonders ernsthaft nachkam. Er hatte 18 Söhne. In alter Zeit hatten manche Könige viele Frauen. Das war Tradition, damit sich die königliche Familie bzw. das Königreich durch Heirat oder durch den Aufbau von Freundschaften und Beziehungen zu anderen Volksstämmen oder Ländern in der Umgebung ausdehnen konnte, um diese Art der Vereinigung und Freundschaft zu fördern und sich gegenseitig zu helfen, damit das Land oder alle Länder bzw. alle Volksstämme stärker wurden, um sich gegen Feinde zu wehren, die kamen und versuchten, sie zu schikanieren, in ihr Land einzufallen oder von ihrem Land oder ihren Stämmen Besitz zu ergreifen usw. Denn eine Heirat bedeutet eine weitere Familie, und viele Familien sind mächtiger. Das war in alter Zeit so. Man hatte nicht viel mehr Schutz als die eigene Familie, den eigenen Clan und den eigenen Stamm. Das war also die Tradition. Ob der König dabei jemanden mochte oder liebte oder nicht, spielte keine große Rolle. Das Wichtigste war das Land; er musste dafür sorgen, dass das Land stark blieb und es durch viele vereinte Kräfte und Mächte schützen. So konnte man in Zeiten von Not oder Bedrängnis seine Kräfte bündeln und sein eigenes Volk schützen.

Hùng Huy Vương hatte also 18 Kinder. Er bat sie, das Allerbeste auf der Welt ausfindig zu machen und es ihm zu bringen. Wer das Beste zurückbrächte, sollte der nächste König werden, der Nachfolger von König Hùng Huy Vương. Daraufhin zogen 17 von ihnen überallhin, vom Meer bis zu den Bergen und Flüssen und Seen und den abgelegenen Dörfern, weit entfernten Städten oder geheimnisvollen Landen. Sie zogen überall hin, um das Allerbeste zu finden, was noch niemand zuvor gehabt hatte, Kostbarkeiten. Aber nur seinem letzten, jüngsten, seinem 18. Sohn, der vor seiner Krönung zum König Tiết Liêu oder Lang Liêu hieß, träumte, dass er von einer Gottheit unterstützt wurde. Die Gottheit beschrieb ihm, was er herstellen und dem König darbringen sollte, um ihm und der Königin eine sehr große Freude zu bereiten. Und er selbst, Tiết Liêu, würde dafür den Thron erhalten und nach seinem Vater der nächste König werden.

Die Gottheit sagte zu Tiết Liêu bzw. Lang Liêu im Traum: „Reis ... Reis ist etwas sehr Kostbares, das Gott euch, den Menschen geschenkt hat, um euch zu ernähren und stark zu machen. Reis ist etwas sehr Kostbares.“ Wir haben zwei Arten von Reis in Âu Lạc (Vietnam) und auch in anderen asiatischen Ländern. Die eine ist der Klebreis, die andere der normale Reis, den wir jeden Tag essen. Denn der Klebreis ist sehr klebrig und duftet ganz unglaublich. Und natürlich gibt es auch vom normalen Reis viele Sorten. Eine davon wird beispielsweise zu Jasminreis verarbeitet, der sehr gut schmeckt. Sein Duft ist aus vielen hundert Metern Entfernung wahrzunehmen, wenn jemand ihn draußen unter freiem Himmel, an der frischen Luft oder drinnen bei geöffnetem Fenster kocht. Also erklärte die Gottheit Lang Liêu: „Reis ist sehr kostbar, er ist ein Geschenk Gottes. Und du sollst diese himmlische Substanz nun verwenden, um etwas Besonderes zu kochen. Das wird deine Eltern sehr, sehr glücklich machen, und du wirst zum nächsten König deines Landes auserkoren.“

Dann erklärte die Gottheit ihm, wie man ihn zubereitet. Sie wies ihn an, Bananenblätter und den Klebreis zu beschaffen. Der Klebreis musste jedoch zuerst über Nacht eingeweicht werden und musste abtropfen, dann legte man ihn auf Bananenblätter, um daraus einen quadratischen Kuchen zu formen, den wir „Bánh Chưng“ nennen. Wir essen ihn hauptsächlich während der Neujahrszeit, wobei er aber heutzutage auch zu jeder anderen Zeit verkauft wird. Nur wird er während des Mondneujahrs besonders geschätzt und gegessen. Bánh Dày wird aus Pulver, also Reismehl, in eine runde Form gebracht, er besteht nicht aus ganzen Reiskörnern wie Bánh Chưng. Bánh Chưng wird über viele Stunden in einem großen Topf gekocht. Es hängt von seiner Größe ab. Es dauert sehr, sehr lange, wie ich euch bereits beschrieben habe. Und Bánh Dày wird gedämpft. Man legt Bananenblätter darunter, damit er nicht am Boden des Dampfgarers kleben bleibt. Dann wird er etwa eine Stunde oder 40 Minuten lang gedämpft. Es hängt davon ab, wie groß man ihn macht.

Und man isst ihn zum Tết-Neujahr, dem Mondneujahr in Âu Lạc (Vietnam). Man isst ihn, um der bedingungslosen Liebe und der unermesslichen Verdienste seiner Eltern zu gedenken, die so groß sind wie der Himmel und die Erde, damit die Kinder daran erinnert werden, ihren Eltern kindlichen Gehorsam zu erweisen. Am ersten Tag des neuen Jahres besuchen sie also ihre Eltern. Auch wenn sie weit weg wohnen, müssen sie anreisen. Sie möchten ihre Eltern am ersten Tag des neuen Jahres besuchen kommen. Wenn sie mit ihren Eltern zusammenleben, bringen sie Geschenke mit, gehen zu ihnen und verneigen sich vor ihnen oder werfen sich vor ihnen nieder. Anschließend werfen sie sich auch vor dem Altar der Vorfahren nieder. Wenn sie bereits erwachsen sind und Geld verdienen, geben sie ihren Eltern auch Geld bzw. sehr teure oder wertvolle Geschenke, vielleicht auch Bánh Chưng und Bánh Dày, um ihre Dankbarkeit und Liebe gegenüber ihren Eltern zum Ausdruck zu bringen.

Das ist eine schöne Geschichte, es ist ein Märchen. Wir hören es vielleicht, wenn wir am Feuer sitzen, auf dem Bánh Chưng und Bánh Tét zum Mondneujahr in Âu Lạc (Vietnam) gekocht werden. Jetzt wisst ihr Bescheid. Und ich hoffe, diese Geschichte erinnert euch daran, wie kostbar unsere Eltern sind und dass wir ihnen stets mit größter Dankbarkeit und Respekt begegnen, sie oft besuchen und ihnen bei allem helfen, was sie brauchen, und unser Gehalt mit ihnen teilen sollten, damit unsere Eltern gesund und glücklich bleiben und alles haben, was sie brauchen, um weiterhin gesund zu leben, bis Gott sie zu sich ruft.

Natürlich gibt es auch Füllungen in diesen beiden Arten von Kuchen und sogar in Bánh Tét. Auch die haben eine symbolische Bedeutung. Zusammen mit den Reiskuchen schmeckt es natürlich köstlich. Die Füllung macht die Reiskuchen noch wunderbarer und schmackhafter. Und wenn man Bánh Chưng, den quadratischen, in Scheiben schneidet, macht man das mit einem Messer oder man teilt ihn mit einer Art stabilem Faden. Bei Bánh Tét verwendet man nach alter Tradition einen Faden, etwa einen Baumwollfaden, der jedoch stärker ist als der Faden, den wir in der Nähmaschine verwenden. Damit schneidet man den Bánh Tét in Scheiben. Manche schneiden damit auch den Bánh Chưng. Aber heutzutage schneidet man ihn wohl einfach mit einem Messer in Scheiben und teilt ihn mit der ganzen Familie. Und natürlich gibt man zuerst den Eltern davon. Alles was auf dem Tisch steht, alle Gerichte auf dem Tisch, werden immer zuerst den Eltern angeboten. Und dann essen alle anderen während der Neujahrstage zusammen mit den Eltern. Vielleicht einen Tag, vielleicht drei, vier, fünf Tage, vielleicht eine Woche, vielleicht zwei Wochen. Es hängt davon ab, wie viel Zeit man für seine Eltern hat. Und natürlich kommen zu dieser Zeit auch die Enkelkinder zusammen, um die Großeltern zu besuchen. Und wenn sie in der Nähe wohnen, kommen sie natürlich öfter zu Besuch. Sonst bemühen sich die Kinder zu kommen, egal wie weit entfernt sie wohnen und wie alt sie geworden sind.

Sie kommen in Âu Lạc (Vietnam) immer noch nach Hause, um an besonderen Tagen wie Tết, dem aulacesischen (vietnamesischen) Mondneujahr, ihre Eltern zu besuchen, Und das tun sie auch an einigen anderen besonderen Tagen, wie den Gedenktagen für verstorbene Vorfahren, verstorbene Eltern oder verstorbene Großeltern. Sie kommen zusammen, um ihrer zu gedenken, ihnen zu danken, sich vor ihrem Altar zu verneigen und ihnen Speisen, Früchte und alle möglichen Dinge darzubringen. Danach essen sie die Speisen, die bereits dargebracht wurden. Und natürlich bringen sie während der Neujahrszeit auch dem allmächtigen Gott, dem Herrn Jesus, dem Sohn Gottes, und den Vorfahren Opfer dar. Es gibt viel Essen und verschiedene Obstsorten, aber in einigen südlichen Gebieten, die ich kenne, gibt es eine besondere Frucht. Von einigen südlichen Regionen weiß ich das; ich weiß nicht, ob es diese Tradition auch im Norden gibt. Man opfert dort drei Fruchtsorten, ganz besondere, drei Arten. Natürlich gibt es auch anderes Obst, aber die drei Fruchtsorten, die auf dem Altar geopfert werden, sind Kokosnuss, Papaya und Mango.

Denn in Âu Lạc (Vietnam), insbesondere im Süden, wird Kokosnuss wie „dừa“ ausgesprochen, mit südlichem Akzent, „dừa“. Und Papaya wird in Âu Lạc (Vietnam) „đủ“, „đu đủ“ genannt. Und Mango heißt in Âu Lạc (Vietnam) „xoài“. Das ähnelt dem Wort „xài“, was „ausgeben“ bedeutet. Und „đu đủ“ bedeutet „genügend“. Und Kokosnuss heißt in Âu Lạc (Vietnam) „dừa“ und bedeutet „gerade recht“, „gerade genug“. Das bedeutet, dass man von Gott oder seinen Vorfahren oder beiden wünscht, mit Reichtum gesegnet zu werden, mit allem, was man im Leben braucht, da ja „dừa“„gerade recht“ bedeutet. Und „đủ“ bedeutet auch „genügend“. Und „xài“ heißt „ausgeben“. Das heißt, dass sie alles haben: genug Geld, genug finanzielle Mittel, genug wirtschaftliche Mittel, genug Besitz, um gut leben zu können. Es bedeutet genügend, genug zum Ausgeben.

Ich finde das sehr niedlich. Ich finde, dass sie mit dieser Art zu denken sehr rein sind. Da die Worte selbst von Göttern und von den Vorfahren gesegnet sind, die bereits erleuchtet und in einem höheren Reich weitgehend befreit sind, ist es möglich, dass sie auf ihre Kinder herabblicken, hören, wofür sie beten, und sie dann vielleicht segnen. Es schadet nicht. Zumindest denkt man dann an Gott, denkt dann an die Eltern. Und mit diesen positiven Gedanken im Kopf könnte es geschehen. Ich kann es nicht garantieren, es ist nur unsere Tradition. Wenn ihr daran glaubt, könnt ihr es versuchen.

Das sind also die Dinge, besondere Dinge, die in der Tradition des vietnamesischen Neujahrsfests stattfinden und an die man glaubt. Ich hoffe, diese Geschichte hat euch gefallen und ihr genießt euer Neujahrsfest, wo ihr auch sein mögt. Wo auch immer ihr seid, möget ihr Frieden haben und möge Gott euch segnen! Mögen eure Vorfahren euch segnen, euch Gesundheit, Schutz und Sicherheit schenken und euch alles geben, was ihr im Leben braucht! Amen.

Der Wok ist gefüllt mit Bánh Chưng (quadratischer Klebreis- kuchen) und Bánh Tét, (zylindrischer Klebreiskuchen), die aus Klebreis mit veganem Protein und Gewürzen bestehen, und dann in Bananenblätter gewickelt werden. Man wickelt sie sehr präzise, quadratisch oder länglich, mit vier Ecken, sehr, sehr akkurat, sehr schön, sehr präzise. Und die isst man dann zu Neujahr, während der Neujahrszeit. Die ersten drei Tage des neuen Jahres sind sehr wichtig. Man isst das zumindest in den ersten Tagen des neuen Jahres, natürlich zusammen mit vielen anderen Dingen, leckerem eingelegtem Gemüse und vielen anderen köstlichen veganen Speisen. Ich saß während so gekocht wurde immer im Hof unseres Hauses und wartete – wartete lechzend darauf, dass der Kuchen fertig wurde. Dadurch konnten wir ihn schon an Silvester – kaum dass er gar war – essen und in den nächsten drei, vier Tagen auch noch. Und wenn zu viel übrig blieb, schnitten wir ihn in dünne Scheiben. Na ja, in dieser Größe, sehr dünn, und brieten ihn dann. Das schmeckte sehr knusprig und duftete herrlich.

So machte es meine Familie immer. Meine Mutter machte es so und gab uns Kindern viel davon ab. Und dazu gab es Klebreis-Pudding. Oh, köstlich! Mit schwarzen oder roten Bohnen und vielen leckeren Keksen und Frühlingsrollen, mit köstlicher Knoblauchsauce: Knoblauch, etwas scharfer Pfeffer und Sojasauce. Und wir tauchten dann die Frühlingsrollen, die bereits zusammen mit Kräutern wie Koriander, Basilikum, Gurken und Pickles – mit den Karotten-, Rettich- und Wurzelpickles – in Kopfsalat gewickelt waren, in die Knoblauchsauce. Oh, köstlich! Lechzt nicht danach, wenn ich darüber rede. Ich habe gerade gegessen, sonst ginge es mir auch so. Gut, ich wünsche euch ein sehr, sehr angenehmes, glückliches, friedliches, veganes, neues Mondneujahr! Hurra! Ich liebe euch, ich liebe euch, ich liebe euch! Möge Gott uns alle segnen! Amen.

Eigentlich habe ich vergessen, euch etwas zu erzählen. Den sogenannten Ofen haben wir gegraben, er ist ziemlich lang. Man kann also etwas kochen und den Reistopf danebenstellen, dorthin, wo man den Teekessel hinstellt, und rührt alle paar Minuten um, damit der Reis gleichmäßig gart, ganz ohne Strom. So wird es perfekt. Alle Speisen, die man so zubereitet, haben einen leichten Rauchgeschmack und das macht sie noch köstlicher. Bei meiner Oma bekam ich immer leicht rauchiges Essen. Das bleibt einem ein Leben lang in Erinnerung, dann möchte man es auch so machen.

Aber besonders ihr Kinder, geht bitte nicht allein in den Wald. Das könnte gefährlich sein. Nehmt also, wenn ihr ein Picknick macht, unbedingt Erwachsene mit – nur zur Sicherheit. Und sorgt dafür, dass ihr einen Feuerlöscher dabei habt und bleibt immer bei den Erwachsenen. Falls dann etwas passiert, können sie euch jederzeit helfen. Wenn ihr mit eurer Familie oder Freunden in den Wald geht, wünsche ich euch genauso viel Spaß, wie ich ihn habe. Immer wenn ich das tun kann, freue ich mich sehr und fühle mich unabhängig – unabhängig, und wieder so jung wie damals, als ich ein Kind war und solche Dinge mit meinen Eltern oder meiner Oma gemacht habe. Das ist meine schönste Erinnerung an meine Kindheit – die Liebe der Familie und die Freude, die Eintracht zu spüren, und umgeben von all der Liebe das Feuer tanzen zu sehen. Ich wünsche euch das auch, oder sogar noch Besseres, hey, Kinder?

Frohes neues Jahr, Kinder! Ich hoffe, ihr bekommt, wenn ihr Asiaten seid, etwa Chinesen oder Aulacesen (Vietnamesen), einen schönen dicken roten Umschlag, dessen Inhalt ihr zu Neujahr oder nach Neujahr für etwas ausgeben könnt, das euch gefällt. Während des Mondneujahrs geben die Eltern, Großeltern oder älteren Verwandten den Kindern rote Umschläge. In den roten Umschlägen befindet sich etwas Geld, das sie ausgeben können. Es ist für das Mondneujahr. Außerdem bekommen sie neue Kleidung und wahrscheinlich auch neues Spielzeug oder andere für ihr Alter passende neue Dinge. Vielleicht sogar neue Fahrräder oder Motorräder. Das Mondneujahr ist also eine sehr, sehr erfreuliche Zeit für die Kinder. Es freut mich auch, dass viele Kinder während des Mondneujahrs eine ganz besondere Behandlung erfahren. Viel Spaß! Betet immer zu Gott um eure Erleuchtung, euer Wohlergehen und euer Glück! Betet auch für Frieden, Wohlstand und Glück in der Welt und vor allem – vor allem – für die Befreiung der Seelen. Ta-da! Ich liebe euch. Gott liebt euch, Kinder. Ich liebe euch immer.

Seht ihr, es sind nur noch ein paar Holzstücke übrig. Es brennt noch und ist noch sehr warm. Wenn ich mich in der Nähe aufhalte, ist es sehr warm. Und es ist ja so: Wenn ihr danach weiter Freude daran haben wollt, dann legt noch mehr Holz hinein. Und nehmt die brennenden Kohlen mit, um sie drinnen zu verwenden, damit es überall warm bleibt, wo ihr sitzt – vor eurem Zelt zum Beispiel. Oder ihr deckt es jetzt irgendwie ab. Verwendet die Erde, die ihr zuvor ausgehoben habt, um diese Bereiche zuzuschütten, damit keine glühende Asche herumfliegt. Keine Chance. Nicht möglich, das passiert nicht, wird nicht passieren. Ich bedecke es jetzt mit Erdreich, mit Erde. Mit der Erde, die vorher als Haufen dalag, bedecke ich jetzt das ganze kleine V-förmige Loch, und dann lege ich noch ein paar trockene Blätter darauf. So sieht es aus, als wäre nichts passiert. Seht ihr das? Es kommt nicht einmal Rauch heraus. Überall liegen Blätter herum. Im Wald gibt es immer Blätter. Die kann man verwenden. Man kann die Blätter auch unter die Ästchen legen und sie beim Anzünden verwenden. Wenn die Blätter trocken sind, lodern sie sehr, sehr schnell auf. Und dann brennen alle kleinen Zweige in Sekundenschnelle, und man kann sofort kochen. Das macht richtig Spaß. Ich räume jetzt mal die Utensilien, die ich gerade benutzt habe, zusammen, bringe sie hinein und koche mir mit dem heißen Wasser im Kessel eine Tasse Tee. Okay, viel Spaß!

Ich lege das nur vorübergehend hier ab und bringe es dann in meinen Wohnbereich. Seht ihr diese Palette? Von der habe ich gerade gesprochen. Es geht auch eine halb so große. Es muss nicht diese Größe sein. Dann bedeckt man sie mit einem nicht brennbaren Material und legt die glühende Kohle, die ich gerade erwähnt habe, aus der Kochstelle darauf. Das hier legt man darunter, und es wärmt dann das ganze Bett oder die ganze Sitzecke. Ihr könnt ein paar Kissen dahinter oder an die Seite legen, um daraus eine Art provisorisches Sofa zu machen. Und dann könnt ihr sehr bequem dort sitzen und meditieren, vor dem Schlafengehen oder zu irgendeiner anderen Zeit. Immer wenn ihr Kohle habt, könnt ihr das machen. Wenn die Zwischenräume der Palette zu groß sind, zu viel Abstand dazwischen ist, könnt ihr etwas Holz dazugeben, etwas dünneres Holz. Aber ihr müsst immer eine Art Lücke zwischen den Holzscheiten lassen; zwischen den Holzscheiten muss eine Lücke sein, damit die Wärme aufsteigen kann. Die mitgebrachte Kohle legt ihr in so einen oder einen kleineren Keramik- oder Metalltopf. Passt auf, dass ihr euch nicht verbrennt! Wenn ihr sie mit der Hand nehmt, braucht ihr einen Ofenhandschuh oder so etwas Ähnliches, damit ihr euch nicht verbrennt.

Wichtig ist, dass das Holz schon verschwelt ist und nur noch Kohle übrig ist – dass kein Holz mehr dabei ist. Sonst räuchert ihr euer Zimmer bzw. euren Campingbereich ziemlich ein. Ich würde sie nicht in das Zelt oder in den Wigwam, in dem ihr schlaft, legen, weil ihr womöglich mit dem Fuß dranstoßt und sie euch dann auf den Körper oder auf das Bett fallen und ein Unfall passieren könnte. Stellt das Ganze einfach irgendwohin, wo ihr meditiert, unter eure Holzpalette.

Seid sehr vorsichtig mit Feuer, auch wenn es nützlich ist. Feuer ist sehr nützlich, sehr angenehm zu nutzen, aber ihr müsst es mit außerordentlicher Vorsicht verwenden. Immer mit Erwachsenen zusammen! Selbst die Erwachsenen müssen mehr Erfahrung im Umgang mit Feuer im Freien oder auf eurem Campingplatz haben. Habt ihr das verstanden? Passt auf euch auf, Kinder! Ich liebe euch!

Über alles geliebte Meisterin, wir freuen uns sehr, wieder von Dir zu hören, besonders zu einem so verheißungsvollen Anlass wie dem Mondneujahrsfest. Deine Liebe zu den Kindern ist unendlich und so sehr berührend. Wir schließen uns Dir an und wünschen allen Kindern ein strahlendes veganes neues Jahr, in dem sie unsere Welt mit ihrem Lachen und ihrer Unschuld erfreuen. Möge die grenzenlose Gnade der Drei Mächtigsten für immer auf unserem Planeten ruhen und möge der Allmächtige die Meisterin immer beschützen und für ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen sorgen.

Ein glückliches veganes neues Jahr! Wir singen Lieder voll Freude und Fröhlichkeit. Wir sind alle Freunde. Schätzen wir jeden Moment hier. Wunderbare Zeiten vergehen im Nu. Die Zeit vergeht wie im Flug. Ah-ja ja ja ja. Nutze den Moment! Danke, Meisterin, für die wunderbaren Geschenke und all Deine liebevolle Fürsorge! Wir lieben Dich! Glückliches veganes neues Jahr!

Unsere überaus geliebte Meisterin, zu diesem neuen Jahr des Pferdes wünschen wir der Meisterin und der Welt ein friedliches und gesegnetes neues Jahr! Möge die unermüdliche Arbeit der Meisterin weiterhin Früchte tragen, während in der Welt unter allen Wesen Frieden herrscht. Wir sind Dir jeden Tag so dankbar, denn es gibt keine größere Liebe als die Deine. Wir, Deine „Pferde“, galoppieren mit Dir bis zum Ende. Frohes veganes Mondneujahr! Danke, Meisterin!

Ein frohes veganes Mondneujahr von der Höchsten Meisterin Ching Hai und dem Supreme Master Television-Team (alle Veganer)
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